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  Voll besetztes Kolping-Forum mit Professor Dr. Peter Bofinger


Alle Menschen sollten teil haben am Wohlstand einer Gesellschaft“ „Was hält unsere Gesellschaft zusammen?“ – Das Kolping-Forum hatte zu diesem Thema den Wirtschaftsweisen Prof. Dr. Peter Bofinger ins Kolping-Center Mainfranken eingeladen. Vor voll besetztem Haus begeisterte der Wirtschaftsexperte am Mittwoch, 19. März, mit einem klar strukturiertem Vortrag voller nachdenkenswerter Thesen.
„Die vergangenen Jahre waren für die Arbeitnehmer so etwas ähnliches wie Fastenzeit“, so Bofinger. Sie verzichteten zum Teil auf Lohnerhöhungen, die Unternehmen verzeichneten Gewinne. Daran seien die Arbeitnehmer nicht entsprechend beteiligt worden. „Das ist meiner Ansicht nach falsch, die Löhne sollten erhöht werden!“.
Wichtig sei, dass alle Menschen einer Gesellschaft teilhaben am Wohlstand und dessen Zuwachs, dann könne eine Gesellschaft auch zusammen gehalten werden. Der derzeit herrschende solide Aufschwung komme bei den Menschen nicht an und dies führe zu Unzufriedenheit und dem Auseinanderdriften der Gesellschaft. Ein weiterer Punkt sei der Umgang mit Menschen und deren Qualifikation. „Die Globalisierung ist Wohlstands mehrend - wer besser qualifiziert ist, kann am Wohlstand leichter teilhaben“, so Bofinger. Die Politiker müssten dafür sorgen, dass es kein großes Heer an minder qualifizierten Globalisierungsverlierern gebe. Dafür seien die Einführung eines Mindestlohnes und der negativen Einkommenssteuer für minder Verdienende geeignete Maßnahmen.
Als dritten Punkt sprach Bofinger die Bildungspolitik an: „Gute Bildung ist uns in Deutschland nichts wert. Hierfür müssen wir Geld bereit stellen!“ Schon jetzt fehlten nach nur zwei Jahren Aufschwung gut ausgebildete Facharbeiter und Ingenieure. Ein vierter wichtiger Punkt für den Zusammenhalt einer Gesellschaft sei deren Verhältnis zum Staat. „Der Staat ist nicht der Feind eines supereffizienten Marktes“. Jeder Einzelne müsse an das Gesamt-System denken und sich nicht immer über zu hohe Steuern beklagen. „In Wirklichkeit sind es die Sozialabgaben, an denen wir arbeiten müssen.“ Steuern brauche der Staat, um für die Gesellschaft wichtige Aufgaben zu erledigen. „Wenn wir wollen, dass unsere Gesellschaft nicht auseinander driftet, müssen wir uns für das Ganze engagieren und uns aktiv für unseren Staat einsetzen“.
Foto (Ingrid Weigert): Diskutierten nach dem Kolping-Forum angeregt mit Prof. Dr. Peter Bofinger (Mitte): Kolping-Mainfranken-Geschäftsführer Axel Möller (links) und Personalleiter Manfred Eck.

 

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Letzte Aktualisierung: Samstag, 16. Dezember 2017

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