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U.D.O. • 08.11.2013 • Music Hall Geiselwind
Udo Dirkschneider, der Mann mit der unverwechselbaren Reibeisenstimme, ist seit Jahrzehnten eine Institution nicht nur der deutschen Metal-Szene. Im Rahmen ihrer weltweiten Steelhammer-Tournee machten U.D.O. am 8. November Station in der Music Hall in Geiselwind. Als Support wurden gleich zwei Bands verpflichtet: Pike’s Edge und Bloodbound, von denen ich bis dato noch nichts gehört hatte. Den Anfang machten Pike’s Edge. Die vier Münchner mit ihrem aus Bosnien stammenden Frontmann und Namensgeber Pike boten während ihres rund 30-minütigen Auftritts eine sehenswerte Powershow und ließen es ordentlich krachen, wobei Melodie und Rhythmus trotz aller Härte nicht zu kurz kamen. Musik, die Laune machte und Spielfreude pur, die das bis dahin leider noch recht spärlich vertretene Publikum ansteckten. Die Truppe sollte man sich auf jeden Fall merken – mein CD-Regal hat ihr Erstlingswerk „Nameless“ auf jeden Fall schon bereichert.

Mit Bloodbound ging der Heavy-Abend in die zweite Runde. Die Schweden um Sänger Patrik Johansson haben sich dem klassischen Powermetal verschrieben und bereiten vor allem den NWOBHM (New Wave Of British Heavy Metal)-Anhängern Freude. In jedem Fall ein gelungener Auftritt, obgleich mir persönlich Johanssons Anleihen bei Iron Maidens Bruce Dickinson – vor allem in Form ständiger „Scream for me Geiselwind“-Aufrufe – ein wenig zu viel waren. Die Jungs haben es eigentlich gar nicht nötig, andere zu kopieren. Dem Publikum hat’s gefallen, diverse lange Mähnen kreisten schon ganz ordentlich, und die Music Hall war bereit für U.D.O.

Als nach obligatorischer Umbaupasse das Licht erlosch, wurden „Udo – Udo“-Rufe laut und U.D.O. begeistert empfangen. Mit dem Titelstück ihres aktuellen Albums „Steelhammer“ wurde der knapp 2-stündige(!) Auftritt eröffnet. Die Setlist bot einen gelungenen Querschnitt aus U.D.O.‘s mittlerweile 26-jährigen Präsenz (Bandgründung 1987), wobei der Schwerpunkt auf Songs des neuen Albums lag. Show, Sound und Lichttechnik bei den Metal-Urgesteinen ließen keine Wünsche offen. Lediglich der Keyboarder sorgte in meinen Augen für ein wenig unfreiwillige Komik: Sein hektische Umhergehampele passte einfach nicht zum Auftritt der restlichen Band – obwohl er selber offensichtlich seinen Spaß hatte

Die Stimmung war bombig und das Publikum ging ordentlich mit. Ein meines Erachtens viel zu lang geratener Gitarren-/Drum-Solo-Block sorgte allerdings nach etwa 2/3 der Show für ein wenig Abkühlung. Obgleich technisch perfekt, wäre hier weniger mehr gewesen. Aber so konnten sich die Fans ein wenig für das grandiose Finale erholen. Der Zugabenblock umfasste gleich vier Accept-Klassiker, und obwohl U.D.O.‘s eigene Songs allemal für ordentlich Stimmung sorgten, ging den langjährigen Fans – und auch mir – bei „I’m a rebel“, „Metal Heart“, „Balls to the wall“ und „Fast as a shark“ das Herz auf, bevor sich Dirkschneider & Co. unter begeistertem Applaus verabschiedeten.
Text: Rene

Nachricht vom 12.11.13 15:14

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Letzte Aktualisierung: Sonntag, 24. Juli 2016

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